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Dienstag, 8. November 2011

Was ist eigentlich ein Edelstein



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Edelstein:
Es gibt keine allgemeingültige Definition für den Begriff Edelstein.Die meisten Edelsteine sind Mineralien (z.B. Diamant), seltener Mineralaggregate (z.B. Lapislazuli) oder Gesteine (z.B. Onyx-Marmor) Einige Edelsteine sind organische Bildungen (z.B. Bernstein), andere wiederum synthetisch entstanden.
Es gibt auch keine klare Abgrenzung gegenüber Kohle, Knochen, Glas oder Metall. Produkte dieser Gruppen werden durchaus als Edel- und Schmuckstein verwendet. Als Beispiel seien Gagat (Bitumöse Kohle) Elfenbein ( wie auch Zähne andere Großtiere), Moldavit (glasiges Folgeprodukt eines Meteoriteneinschlags) oder Goldnugget genannt. Selbst Fossilien dienen gelegentlich als Edelsteinschmuck. All den genannten Materialien ist aber eines gemeinsam: das Besondere, das Schöne. Bei einigen Steinen ist es die Farbe, das Farbenspiel oder der Glanz, was sie gegenüber vielen Steinen hervorhebt, bei anderen ist es die große Härte oder ein interessanter Einschluss, was das Besondere ausmacht. Gewiss spielt auch die Seltenheit eine Rolle bei der Einstufung als Edelstein.
Weil die geschätzten Eigenschaften der Edelsteine gewöhnlich erst durch Schleifen und Polieren richtig zur Wirkung kommen, sind wirkliche Edelsteine auch stets geschliffene Edelsteine. Schleifen und Polieren bedeuten Veredelung einer sonst unscheinbaren Rohware.
Es gibt einige hundert selbständige Edelsteinarten. Die Zahl der Varietäten ist etwa doppelt so hoch. Immer wieder werden neue Edelsteine entdeckt oder bei sonst bekannten Mineralien Varietäten mit Edelsteinqualität gefunden.
Zum Tragen eignen sich vor allem härtere Steine. Die weniger harten wandern vorzugsweise in die Sammlungen von Spezialisten und Hobbyschleifern.

( aus: Edelstein und Schmucksteine von Walter Schumann)

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